- Einrichtungen
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Journalistik
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Ende
- 2010
- Stand
- Abgeschlossen
- Kurzbeschreibung
- Die Dissertation untersucht die politische Kommunikation im Wahlkampf im deutsch- französischen Vergleich am Beispiel der Darstellung von Angela Merkel und Segolene Royal in überregionalen Tageszeitungen. Zunächst wird der aktuelle Forschungsstand zum Begriff der politischen Kommunikation in Deutschland und Frankreich aus verschiedenen kommunikationswissenschaftlichen Blickwinkeln heraus bestimmt. Skizziert werden aber auch die Äquivalenzprobleme, die wesentlich mit dem Wissenschaftsverständnis beider Länder zusammenhängen: Während in Deutschland in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden im Vordergrund stehen, liegt in Frankreich der Fokus der Sciences de l'information et de la communication auf einer politikwissenschaftlich und soziologisch geführten Hermeneutik. Ein streng vergleichbares Design als wissenschaftliche Basis liegt damit der Studie nicht zugrunde. Auf Basis des durchgeführten qualitativen Exkurses zeigt sich ein deutlich ambivalenteres Bild der Medienfiguren Angela Merkel und Segolene Royal in der Wahlkampfberichterstattung als in der quantitativen Inhaltsanalyse. Letztlich hat die qualitative Zusatzerhebung zwei Argumentationsmuster offengelegt, die über den Rahmen der quantitativen Inhaltsanalyse hinausreichen: Aus der Vielzahl der Aussagen wurden charakteristische Beispiele sichtbar, die zeigen, dass sich weibliche Machtsymbolik und 'mediale Inszenierung von Macht' bei den beiden Politikerinnen auf sehr unterschiedliche Art und Weise ausdrücken.
- Homepage
- fu-berlin.primo.exlibrisgroup.com
Ergebnisse: 363
Auswertung und Erschließung autobiographischer Schriften von Frauen aus dem 19. Jahrhundert im deutschen Sprachraum
Forschungsprojekt
Prof. Dr. [a. D.] Claudia Ulbrich, Dr. Gudrun Wedel